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BeratungsförderungGeringer AufwandOffen

Zukunftszentren — Kostenlose Beratung und Qualifizierung für KMU

Die Zukunftszentren sind die kostenlose Bundesanlaufstelle, wenn du KI oder digitale Technologien in deinen Betrieb einführen willst — als KMU, Handwerksbetrieb oder Solo-Selbstständiger. 12 regionale Zentren bieten Beratung, Digitalisierungscheck und Workshops direkt vor Ort und ohne Antragsbürokratie.

Förderhöhe

variabel

Förderquote

bis 100%

Aufwand

Geringer Aufwand

ca. ?-2 Stunden

Bewilligung

?-2 Wo.

Was wird gefördert?

## Was sind die Zukunftszentren? Das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) fördert mit 125 Millionen Euro ein bundesweites Netz von Beratungs- und Qualifizierungseinrichtungen für KMU, Beschäftigte und Solo-Selbstständige. Die Dienstleistungen sind kostenlos und anbieterneutral — kein Anbieter verkauft dir etwas. ## Was bekommst du? - **Digitalisierungscheck:** Das Zukunftszentrum analysiert, wo dein Unternehmen digital steht und zeigt konkrete nächste Schritte. - **KI-Beratung:** Wie führst du KI-gestützte Systeme ein? Wie schulst du deine Beschäftigten? Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen (KI-Verordnung, Datenschutz)? - **Workshops und Qualifizierungen:** Deine Mitarbeitenden lernen, wie sie mit digitalen Tools und KI-Anwendungen in ihrer täglichen Arbeit umgehen. - **Vernetzung:** Du triffst andere KMU, die ähnliche Herausforderungen haben. ## Wer betreut dich? 12 Regionale Zukunftszentren in ganz Deutschland — jedes auf den Bedarf seiner Region und Branche ausgerichtet. Beispiele: Zukunftszentrum KI NRW (für NRW-Unternehmen), ZUKIPRO (menschenzentrierte KI in der Produktion in Hessen), Regionales Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern (Uni Rostock). Für Solo-Selbstständige gibt es das 'Haus der Selbstständigen' mit vier bundesweiten Anlaufstellen.

⚠️ Ehrlich gesagt: Das ist der größte Nachteil

Keine direkte Finanzierung — die Zukunftszentren helfen dir, KI und Digitalisierung zu planen und umzusetzen, aber sie finanzieren keine Investitionen. Für Geld brauchst du zusätzlich ein Förderprogramm (z.B. Digitalbonus Bayern, ERP-Förderkredit, Länderprogramme).

So läuft der Antrag – Schritt für Schritt

1

Zuständiges Zukunftszentrum finden

Auf zukunftszentren.de das regionale Zukunftszentrum für dein Bundesland oder deine Branche finden. Es gibt 12 Regionale Zukunftszentren (z.B. ZukunftsMobil für Thüringen, ZUKIPRO für Hessen/Produktionsarbeit, Zukunftszentrum KI NRW) und ein übergreifendes Zentrum für Solo-Selbstständige ('Haus der Selbstständigen').

5–10 Minuten

2

Kontakt aufnehmen und Bedarf schildern

Direkte Kontaktaufnahme mit dem Zukunftszentrum — per Telefon, E-Mail oder Kontaktformular. Du schilderst kurz, womit du dich beschäftigst (digitale Transformation, KI-Einführung, Weiterbildung). Die Beratung ist kostenlos, anbieterneutral und ohne Verpflichtung.

Ersttermin in 1–3 Wochen

3

Beratung und Qualifizierung in Anspruch nehmen

Je nach Bedarf: Einzelberatung (Digitalisierungscheck, KI-Strategie), Workshops für Beschäftigte, Vernetzung mit anderen KMU. Das Zukunftszentrum entwickelt und erprobt auch maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte direkt in deinem Unternehmen.

Ongoing — keine feste Laufzeit

Diese Unterlagen brauchst du

Praxis-Tipps

💡

Nutz die Zukunftszentren als erste Anlaufstelle vor jedem Förderantrag. Ein Digitalisierungscheck kostet dich nichts und gibt dir Klarheit, welches Vorhaben sich lohnt — bevor du Zeit in Förderanträge investierst.

💡

Ideal kombiniert mit dem Mittelstand-Digital Netzwerk: Zukunftszentren fokussieren auf Arbeitsorganisation und Beschäftigte, Mittelstand-Digital auf technische Digitalisierung und KI-Implementierung. Beide kostenlos, beide anbieterneutral.

Häufige Fragen

Kostet die Beratung etwas?

Nein. Alle Leistungen der Zukunftszentren — Beratung, Digitalisierungscheck, Workshops — sind vollständig kostenlos und anbieterneutral.

Welches Zukunftszentrum ist für mich zuständig?

Auf zukunftszentren.de findest du die Karte mit allen Regionalen Zukunftszentren. In der Regel ist das Zentrum in deiner Region zuständig — manche sind auch branchenspezifisch (z.B. ZUKIPRO für produzierende Betriebe).

Ich bin Solo-Selbstständiger — gibt es das auch für mich?

Ja, explizit. Das 'Haus der Selbstständigen' ist eine der Programmsäulen und richtet sich an Solo-Selbstständige — mit vier bundesweiten Anlaufstellen.

Was ist der Unterschied zum Mittelstand-Digital Netzwerk?

Beide sind kostenlos und anbieterneutral. Die Zukunftszentren (BMAS) fokussieren stärker auf Arbeitsorganisation, Mitarbeiterqualifizierung und soziale Aspekte der Digitalisierung. Mittelstand-Digital (BMWK) liegt stärker auf technischer Digitalisierung und KI-Implementierung. Beide können parallel genutzt werden.

Finanzieren die Zukunftszentren auch Investitionen?

Nein — sie beraten und qualifizieren, finanzieren aber keine Hardware, Software oder Umsetzungsprojekte. Für Investitionsförderung brauchst du separate Programme wie den Digitalbonus deines Bundeslandes oder KfW-Förderkredite.

Für wen?

Region

Bundesweit

Unternehmensgröße

Solo-SelbständigKleinstunternehmen (1-9)Kleinunternehmen (10-49)Mittlere Unternehmen (50-249)KMU (bis 499)

Branchen

Alle Branchen

Kontakt & Links

Offizielle Programm-WebsiteZum Antragsportal

Ansprechpartner

Regionale Zukunftszentren (bundesweit, regional verteilt)

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Die hier dargestellten Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen und der redaktionellen Einordnung durch ki-boost.io. Für verbindliche Auskünfte wende dich an die jeweilige Förderstelle. Wir erbringen keine Rechts-, Steuer- oder Fördermittelberatung. Stand: März 2026.

Zukunftszentren BMAS — KI-BOOST.IO